tat.SACHEN - Sexualstraftat, Good lives model, Sexualtherapie

Delikt- und Rückfallpräventive Psychotherapie nach dem GOOD LIVES MODEL*

Das Angebot richtet sich an Menschen, die Verantwortung für eine sexualisierte Grenzverletzung oder Sexualstraftat übernehmen und ihr Verhalten dauerhaft verändern möchten – unabhängig davon, ob bereits ein Strafverfahren eingeleitet wurde oder eine gerichtliche Weisung besteht.

Die Tat wird verurteilt.
Der Mensch wird nicht auf seine Tat reduziert.

Veränderung beginnt dort, wo Menschen bereit sind, sich den tat.SACHEN zu stellen. Therapie bedeutet deshalb mehr als Rückfallvermeidung. Sie bietet die Möglichkeit, das eigene Verhalten zu verstehen, persönliche Bedürfnisse und Motive zu erkennen und neue, verantwortungsvolle Wege zu entwickeln.

Der Ansatz ist wissenschaftlich fundiert und ressourcenorientiert. Ziel ist es, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben aufzubauen, das ohne sexualisierte Grenzverletzungen oder Straftaten möglich ist. Rückfallprävention entsteht dabei nicht allein durch Kontrolle, sondern vor allem durch neue Handlungsmöglichkeiten und tragfähige Lebensperspektiven.

 

*https://goodlivesmodel.de/glm/

*eingeschränkte Schweigepflicht

Vertrauen ist die Grundlage jeder Therapie. Deshalb unterliegen alle Gespräche grundsätzlich der gesetzlichen Schweigepflicht.

In der delikt- und rückfallpräventiven Therapie kann es jedoch sinnvoll sein, mit anderen am Verfahren beteiligten Stellen – beispielsweise der Verteidigung oder einem Sachverständigen – zusammenzuarbeiten. Dies geschieht ausschließlich mit Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Einwilligung. Umfang und Inhalt einer möglichen Schweigepflichtentbindung werden vorab gemeinsam besprochen und transparent festgelegt.




Was passiert im Erstgespräch?

Vielleicht haben Sie ein mulmiges Gefühl und brauchen noch ein wenig Mut, den ersten Schritt zu tun.

Das Erstgespräch dient dazu, Ihre Situation und Ihr Anliegen kennenzulernen. Gemeinsam klären wir, welche Unterstützung Sie benötigen und ob mein Angebot zu Ihrer Situation passt.


Sie entscheiden selbst, was Sie zunächst erzählen möchten – Vertrauen entwickelt sich Schritt für Schritt. Es gilt eine "eingeschränkte Schweigepflicht"*.

Das Erstgespräch ist besonders wichtig, denn entweder haben Sie eine Auflage/Anordnung oder Sie suchen Hilfe - mehr oder wenig - (noch) freiwillig.

Entscheiden wir uns für eine Zusammenarbeit, beginnt die Therapie mit einer ausführlichen Anamnese und einer individuellen Therapieplanung.

Dauer und Umfang der Therapie richten sich nach Ihren persönlichen Zielen und Ihrer Situation.

Zentrale Inhalte
der Therapie

  • Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln
  • Aufgabe von Rechtfertigungs- und Bagatellisierungsstrategien
  • Verstehen der individuellen Hintergründe und Bedürfnisse
  • Erkennen persönlicher Risiko- und Warnsignale
  • Entwicklung konkreter Handlungsalternativen
  • Aufbau stabiler Lebensziele, Beziehungen und Bewältigungsstrategien

Jede Therapie startet mit einer ausführlichen Anamnese und der Erfassung individueller Risiko- und Schutzfaktoren.

Die Arbeit ist transparent und zielorientiert. Dabei stehen Opferschutz, Deliktprävention und die nachhaltige Entwicklung eines verantwortungsvollen Lebensweges im Mittelpunkt.

Kosten der Therapie

Die Behandlung erfolgt ausschließlich auf Selbstzahlerbasis. Eine Abrechnung über die gesetzliche oder private Krankenversicherung ist in der Regel nicht möglich. Die Kosten werden daher von den Klientinnen und Klienten selbst getragen.

Das Honorar pro Sitzung beträgt je nach Anliegen und Setting zwischen 120 und 180 Euro und wird innerhalb von 7 Tagen fällig.

Selbstzahler haben folgende Vorteile:

  • Schneller Therapiebeginn ohne Genehmigungsverfahren
  • Hohe Vertraulichkeit, da keine Informationen an Krankenkassen übermittelt werden
  • Eigenverantwortung als wichtiger Bestandteil des Veränderungsprozesses

Gerade im Bereich der Delikt- und Rückfallprävention ermöglicht die Selbstzahlerbehandlung, frühzeitig therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen – unabhängig von einem laufenden Strafverfahren oder einer gerichtlichen Auflage.

Kontakt

Kontakt

Telefon: (+49) 0155 65 75 29 62

E-Mail: kontakt@tat-sachen.com

Adresse: Luxemburger Str. 162, 54294 Trier

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